top of page

SKIDOME & MULTIFUNCTIONAL CENTER

Garching, Germany

2005

In Sichtweite zur Allianz-Arena, zu der zwei Mal wöchentlich an die 80.000 Besucher*innen strömen, ansonsten situiert in einem Industriegebiet, wollten vier Industrielle eine „Lokation“ schaffen, die einerseits die nahe Infrastruktur der Arena nützen könnte und andererseits mit ihrem sportlichen Angebot in Form eines Ski-Domes die unterschiedliche Gestaltung der Tagesrhythmen der Generationen, die in etwa drei Schichten entspricht, ausnützen sollte. Zudem wollte der dortige Bürgermeister, dass dort ein Aktivitätszentrum entsteht, wo ein riesiges Garagenangebot bereits vorhanden ist und die direkte Anbindung an die Ringautobahn um München ein Durchqueren der Stadt vermeiden lässt. Die Ummantelung der Piste ergibt die für Sichtbarkeit und Wiedererkennungswert notwendige äußere, ungewöhnliche Form.

Die Fassade sollte drei bis vier Komponenten erfüllen, ihre Technik kommt aus der Bionik: Lichtschutz für innen, die thermische Isolierung, nach innen auf den einzelnen eine digital betriebene Visualisierung ermöglichen und schließlich die Funktion als Innenhaut.

Als weitere Funktion für den Gesamtkomplex wurden ein in direkter vertikaler Verbindung mittels Lift erreichbares Hotel, sowie ein Einkaufszentrum geplant, in deren Mitte ein mit Polymeren gedeckter Park mit Baumbepflanzung vorgesehen ist. Aus der Mischung verschiedener Typologien für zu erwartende Events soll eine Art pulsierender Stadtteil werden, eingebettet in die figura serpentinata des Pistenverlaufs. Die dynamische Großform wurde von einem bekannten dänischen Büro nach einigen Jahren übernommen.

Autor: Boris Podrecca

bottom of page